Ceramica Italiana engagiert sich seit Jahrzehnten für die ökologische und soziale Nachhaltigkeit seiner Produkte und Prozesse und setzt dabei auf industrielle Technologien und Praktiken der sozialen Verantwortung innerhalb und außerhalb des Unternehmens. In diesem Zusammenhang ist Ceramica Italiana mit der ONU-Agenda 2030, dem internationalen Maßstab für die drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung: Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt, gut aufgestellt. 

Die 2030-Agenda und die SDGs

Am 25. September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen (ONU) die Agenda mit 17 Zielen (Sustainable Development Goals – SDGs) und 169 Vorgaben, die bis zum Jahr 2030 erreicht werden sollen, und forderten die aktive Beteiligung aller Menschen, Branchen und Nationen.

Die Überprüfung des Sektors: einer der ersten Fälle in Italien

Im Jahr 2019 hat die Confindustria Ceramica eine Überprüfung des Sektors angeregt, um die wichtigsten nachhaltigen Maßnahmen der italienischen Keramikunternehmen zu erfassen und neue Entwicklungsbereiche im Einklang mit den von den Vereinten Nationen vorgegebenen SDGs zu ermitteln. 

Der italienische Bericht über den Keramiksektor ist eines der ersten Dokumente, das in Italien zur Positionierung des Sektors im Hinblick auf die Agenda 2030 erstellt wurde. 

 

Die Ergebnisse der Forschung 

Bei der Überprüfung des Sektors wurden 55 Projekte ermittelt, die in den letzten Jahrzehnten durchgeführt wurden und nun mit den Zielen der Agenda 2030 in Einklang stehen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über einige der Maßnahmen, die Italian Ceramics im Einklang mit den 9 verschiedenen SDGs durchgeführt hat. 

Italienische Keramik-Initiativen für die ONU-SDGs

Die italienischen Keramikunternehmen haben zahlreiche Projekte durchgeführt, um ihre Umweltauswirkungen zu verringern und die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den einzelnen Unternehmen und in der Umgebung zu verbessern. Insbesondere hat Ceramica Italiana die volle Kapazität für das Recycling von Abfällen und Abwässern erreicht und deckt damit einen großen Teil seines Rohstoffbedarfs und begrenzt die Verwendung neuer natürlicher Ressourcen. Darüber hinaus deckt Ceramica Italiana etwa 50 % seines Strombedarfs durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen und Kraft-Wärme-Kopplung und hält die Schadstoffemissionen unter den BAT (Best Available Techniques) der Branche. Neben den Praktiken der ökologischen Nachhaltigkeit haben italienische Keramikunternehmen auch Initiativen für soziale Belange ergriffen, indem sie Sicherheits- und Welfareprojekte, die Zusammenarbeit mit Schulen und Universitäten sowie Vereinbarungen zum Schutz der Gesundheit und der Lebensqualität der Bewohner des Bezirks ausbauen.