Vom Green Deal zum „Ecobonus“: Wie sich der Beruf des Architekten wandelt

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Silvia Botti im Gespräch mit Carlo Magnoli Bocchi und Tommaso Dal Bosco (19. November 2020)

 

In den ersten drei Ausgaben der Pressecafés hat Abitare drei Überlegungen zur Welt des Projekts in der Zeit der Nachhaltigkeit vorgeschlagen.

2017 war das Thema die Digitalisierung in der Architektur für objektive Ergebnisse in Sachen Komfort, Qualität, Zeiten und Kosten. 2018 wurde das Konzept der „planetary boundaries“, der Grenzen der Entwicklung für die nachhaltige Planung eingeführt. 2019 wurde versucht, dank der von der Technologie gebotenen Möglichkeit, jede Bedingung vor dem Bau und den Abnahmeprüfungen zu überprüfen, neue Grenzen zu setzen.

Die Ausgabe 2020 hat die drei in der Vergangenheit diskutierten Themen systematisch geordnet und eine konkrete Überlegung zur Zukunft der Welt der Architektur und des Wohnens vorgeschlagen, auch angesichts der vom Gesundheitsnotstand auferlegten Änderungen.

Die Städte sind der greifbare Beweis für das Bedürfnis nach Beziehungen und eine unvermeidliche Präsenz auf der Erde. Sie zählen zu den wichtigsten Ursachen der Umweltbelastung, bieten aber auch Wege zur Überwindung der Krise.

Die Architektur und das Bauwesen haben eine außerordentliche Chance: Die städtische Entwicklung in weniger energieaufwändige und schädliche, aber dafür schönere und integrativere neue Richtungen zu lenken.

Angesichts der neuen bereits laufenden und dank der EU-Finanzierungen kommenden Maßnahmen (zum Beispiel der italienische „110%ige Ecobonus“) hat Abitare einige Überlegungen zu den konkret umsetzbaren Möglichkeiten vorgeschlagen.

 

 

April 2021