Projekte
Miami: Wohnen im Licht
In Miami Shores, Florida, verkörpert The Atrium House zeitgemäßes Wohnen durch eine reduzierte Architektur, die auf dem Gleichgewicht zwischen Offenheit und Privatsphäre, geometrischer Strenge und alltäglichem Wohnkomfort beruht. Das vom Architekturbüro Space & Forms entworfene Wohnhaus zeichnet sich durch eine klare funktionale Gliederung aus: Die Schlafräume mit jeweils eigenem Bad sind entlang eines Gebäudeflügels angeordnet, während Wohnbereich, Essbereich und Küche das Herzstück des Hauses bilden.
Seine besondere Identität erhält das Projekt vor allem durch die Beziehung zu den Außenbereichen. Das begrünte Atrium fungiert als verbindendes Element, das Licht, Luft und Natur in den Mittelpunkt des häuslichen Lebens bringt. Gleichzeitig werden der Pool und die Außenbereiche durch großzügige Glasflächen visuell in das Haus integriert. So entsteht eine fließende Abfolge von überdachten und offenen Räumen.
Natürliches Licht und natürliche Belüftung werden so zu wesentlichen Gestaltungselementen, die maßgeblich zur Wohnqualität im warmen und feuchten Klima Floridas beitragen. Die Farbpalette unterstützt dieses Konzept mit hellgrauen Belägen, glatten und strukturierten Materialausführungen, dunklen Rahmen und Holzelementen, die warme Akzente setzen. „Bei der Auswahl ging es uns darum, eine ruhige und stimmige Farbpalette zu schaffen, die sich für das Klima Floridas eignet und den langfristigen Pflegeaufwand auf ein Minimum reduziert“, erklärt Juan P. Zapata, Präsident von Space & Forms.
Bei der Materialwahl standen technische Leistungsfähigkeit, ästhetische Wirkung und langfristige Beständigkeit gleichermaßen im Fokus. „Bei allen Materialien haben wir Haltbarkeit, Wartungszyklen und Umweltauswirkungen berücksichtigt und Oberflächen mit langer Nutzungsdauer, geringem Pflegeaufwand und verantwortungsvoller Herkunft bevorzugt“, so Zapata weiter. Diese Kriterien sind insbesondere in einer Umgebung von Bedeutung, die intensiver Sonneneinstrahlung, hoher Luftfeuchtigkeit und ständiger Wassereinwirkung ausgesetzt ist. Auch die hellen Farbtöne tragen dazu bei, Wärme zu reflektieren, anstatt sie zu absorbieren.
In dieses Konzept fügen sich die keramischen Oberflächen von Caesar Ceramiche ein. Prima Concrete im Format 120×120 cm kommt bei den Bodenbelägen im Innenbereich, in den Schlafzimmern und Bädern sowie in den Außenbereichen zum Einsatz und trägt dazu bei, die Übergänge zwischen Innen und Außen optisch aufzulösen. Iconica Silver Contro, inspiriert von Travertin, prägt hingegen die Fassade und die Wände des Eingangsbereichs. Die materielle Kontinuität unterstreicht die räumliche Verbindung: „Die Verwendung von Materialien, die sich in beiden Bereichen gleichermaßen bewähren, schafft eine durchgängige und harmonische Architektur“, betont Juan P. Zapata.
Darüber hinaus leisten die keramischen Oberflächen einen Beitrag zur übergeordneten Strategie der passiven Nachhaltigkeit des Projekts, indem sie mit natürlichem Licht und natürlicher Belüftung zusammenspielen. „Die helle Farbgebung trägt dazu bei, die Wärmeaufnahme zu begrenzen, den thermischen Komfort in den Außenbereichen zu verbessern und den Kühlbedarf zu reduzieren“, erläutert der Architekt. Feuchtigkeitsbeständigkeit, UV-Stabilität und geringer Pflegeaufwand gewährleisten zudem, dass die Oberflächen ihr Erscheinungsbild und ihre technischen Eigenschaften langfristig bewahren. Damit unterstützen sie jene fließende Verbindung zwischen Innen- und Außenräumen, die zu den charakteristischen Merkmalen von The Atrium House zählt. Das Projekt erhielt beim Ceramics of Italy Tile Competition 2026 eine Honorable Mention in der Kategorie „Outdoor“.
Iconica
Silver Contro
Prima
ConcreteJuan Zapata, Space & Forms
Improvement Developments
CAESAR
2026
Juan Zapata, Space & Forms
Improvement Developments
CAESAR
2026
Iconica
Silver Contro
120x120 cm
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Prima
Concrete
120x120 cm
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