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Privathaus - Stresa (Italien)

Schwebende Architektur im Dialog mit der Natur

In Stresa verwandeln die vom Architekten Massimo Zoppi geplanten Umbau- und Erweiterungsarbeiten ein Wohnhaus aus den 1960er-Jahren in ein raffiniertes Zusammenspiel von baulichem Erbe, Seenlandschaft und keramischen Oberflächen
Autor
Elena Cattaneo
Fotos
Roberto Leoni
Projekt
Massimo Zoppi
Keramikbeläge
MIRAGE
Händler
Edilceramica
Baujahr
2026

An den unteren Hängen des Mottarone, mit Blick auf den Lago Maggiore, hat ein privates Wohnhaus aus den 1960er-Jahren eine neue Identität erhalten. Das ursprünglich vom Turiner Ingenieur Bertone entworfene Gebäude zeichnet sich durch einen zentralen Stahlbetonkern aus, der die Wohnebene in etwa vier Metern Höhe über dem Boden trägt. Der Architekt Massimo Zoppi hat die bestehende Struktur neu interpretiert, um den funktionalen Anforderungen der Bauherren gerecht zu werden und gleichzeitig die natürliche Umgebung zu respektieren. Das Projekt umfasste die Sanierung des bestehenden Gebäudes und die Errichtung eines neuen, eigenständigen Baukörpers, der durch einen schwebenden Verbindungssteg mit dem ursprünglichen Haus verbunden ist. So entstand eine zeitgemäße Interpretation des Baumhauskonzepts. Die neue Konstruktion aus einem verzinkten Stahlfachwerk ist mit anthrazitgrauen Metallblechen verkleidet. Derselbe Farbton wurde auch für das Dach des ursprünglichen Gebäudes gewählt, um eine visuelle Kontinuität zu gewährleisten. Ein Infinity-Pool sowie ein separater Baukörper mit Poolhaus und Technikräumen ergänzen das Anwesen. „Wir haben versucht, dem Wunsch der Bauherren nach zusätzlichen Räumen gerecht zu werden und dabei eine architektonische Lösung zu entwickeln, die sowohl die Geschichte des bestehenden Gebäudes berücksichtigt als auch den natürlichen Charakter des Ortes respektiert“, erklärt Architekt Massimo Zoppi. „Die Bauherren haben mit ihrem ausgeprägten Geschmack und ihrem großen kulturellen Verständnis stets eine zentrale Rolle bei den gestalterischen Entscheidungen gespielt. “Die keramischen Oberflächen von Mirage bilden ein wesentliches Element für die Kontinuität zwischen Innen- und Außenbereichen. Für die Bodenbeläge im Innenbereich und rund um den Pool wurde die Feinsteinzeugkollektion Glocal in Betonoptik, Farbvariante GC07, ausgewählt. Durch den Einsatz großformatiger Fliesen wird die Anzahl der Fugen auf ein Minimum reduziert. So entsteht eine durchgängige, fließende Bodenfläche, die sich vom Wohnzimmer bis auf die Terrasse erstreckt. Neben ihren ästhetischen Qualitäten erfüllt die Kollektion Glocal auch die Anforderungen des Bergklimas. Sie bietet Beständigkeit gegenüber Frost und Temperaturschwankungen, während die rutschhemmende Oberfläche für ein hohes Maß an Sicherheit am Beckenrand sorgt. Im Schlafbereich weicht die markante Betonoptik der wohnlichen, dekorativen Ausstrahlung der Kollektion Papier von Mirage. Die Variante Encanto holt mit einem raffinierten botanischen Motiv das Grün der umgebenden Vegetation ins Haus. Papier Nuages hingegen zeichnet sich durch eine zarte aquarellartige Textur aus, die den zum Entspannen bestimmten Räumen zusätzliche Tiefe verleiht. „Nichts wurde dem Zufall überlassen“, betont Massimo Zoppi abschließend. „Die Materialien für die Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich, die gewählten Formate und ihre Verlegung sind wesentliche Elemente, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Architektur und Natur, zwischen Innen- und Außenraum sowie zwischen Berg und See zu schaffen.“

Keramikbeläge
Mirage
Papier
Nuages
Zertifizierungen
ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 17889-1, EPD, Green Guard, LEED

Mirage
Papier
Encanto
Zertifizierungen
ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, EPD, Green Guard, LEED

Glocal
GC07 - Sugar

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