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Die Architektur großer Infrastrukturen | von Elena Romani
(September 2026) – Große Infrastrukturen gehören heute zu den wichtigsten Schnittstellen zwischen Architektur, Ingenieurwesen und Stadtplanung. Sie sind längst nicht mehr nur funktionale Bauwerke für die Mobilität, sondern prägen den städtischen Raum, werten öffentliche Bereiche auf und leisten einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen der Nachhaltigkeit und der Stadterneuerung.
Diesem Thema widmet die Cersaie 2026 eine Veranstaltung ihres Kulturprogramms „Costruire, Abitare, Pensare“ (Bauen, Wohnen, Denken), das in Zusammenarbeit mit THE PLAN organisiert wird. Am Mittwoch, den 23. September, um 10.30 Uhr findet im Veranstaltungsbereich „The Square“ die Konferenz „Die Architektur großer Infrastrukturen“ statt. Im Mittelpunkt steht die Planung der neuen Metrolinie 2 in Turin, eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte, das derzeit in Italien entwickelt wird. Zu den Referenten zählen die maßgeblichen Projektbeteiligten: UNStudio, das international renommierte Architekturbüro, Settanta7, eines der führenden italienischen Büros für integrierte Planung, sowie Infra.To, die Gesellschaft, die für den Bau und das Management der strategischen Infrastrukturen der Stadt Turin verantwortlich ist.

Rendering Bahnhof „Mole Giardini“, U-Bahn Turin (produced by HISM ©Extraordinary Commissioner Chiaia)
Eröffnet wird die Veranstaltung von Nicola Leonardi, Co-founder & Managing Editor von THE PLAN, gefolgt von der Begrüßung durch Filippo Manuzzi, Vorsitzender der Kommission für Marketingaktivitäten und Messen von Confindustria Ceramica, der die Cersaie vorstellen wird. Das Projekt der neuen Metrolinie 2 wird anschließend von Marianthi Tatari, Director, und Raul Forsoni, Associate & Project Manager bei UNStudio, gemeinsam mit Daniele Rangone, Co-founder von Settanta7, sowie Carla Pepe, Sole Project Manager bei Infra.To, präsentiert. Im Anschluss ist eine Podiumsdiskussion mit Fragerunde für das Publikum vorgesehen.

Von links: Raul Forsoni, UNStudio Associate, Marianthi Tatari, UNStudio Director & Senior Architect, Carla Pepe, Infra.TO Sole Project Manager, Daniele Rangone, Settanta7 Co-Founder (©Gianni Dal Magro)
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die wichtigsten Herausforderungen der zeitgenössischen Planung: die Integration von Verkehrssystemen und Architektur, die Qualität der Bahnhofs- und Stationsräume, ökologische Nachhaltigkeit, technologische Innovation sowie die Rolle von Infrastrukturen für die Entwicklung der Städte. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, Planungsmethoden, Entscheidungsprozesse und strategische Visionen im direkten Austausch zwischen Planern und Auftraggebern kennenzulernen.

