(Juni 2026) – Die vierte Veranstaltung der Reihe Road to Cersaie, die in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Interni organisiert wird, ist erfolgreich zu Ende gegangen. Mit diesem Zyklus von Wandertagungen bringt Cersaie – die Internationale Fachmesse für Architekturkeramik und Badezimmereinrichtung, die vom 21. bis 25. September 2026 in Bologna stattfindet – die Welt der Keramik und des architektonischen Entwerfens in verschiedene italienische Städte und gibt den Protagonisten der zeitgenössischen Architektur eine Stimme.
Die Veranstaltung mit dem Titel Architekturen des Maßstabs. Zwei Visionen für ein Stadtprojekt, die in den Räumen des Palazzo Madama, des Städtischen Museums für Alte Kunst in Turin, stattfand und von der Zeitschrift Interni organisiert wurde, widmete sich der Rolle von Architektur und Stadtplanung bei der Gestaltung zeitgenössischer Städte. Dabei wurden unterschiedliche Erfahrungen und Ansätze zum Thema urbane Transformation miteinander verglichen. Im Mittelpunkt des Dialogs standen Michele De Lucchi, Gründer von AMDL Circle, und Dominique Perrault, französischer Architekt und Stadtplaner sowie Gründer von Perrault Architecture. Anhand ihrer Projekterfahrungen bot die Diskussion eine Reflexion über das Verhältnis zwischen Architektur, öffentlichem Raum und Stadtentwicklung.
Die institutionellen Grußworte hielten Michela Favaro, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Turin, Giovanni Carlo Federico Villa, Direktor des Palazzo Madama – Museo Civico d’Arte Antica di Torino, sowie Alessandra Siviero, Präsidentin der Fondazione per l’Architettura / Torino. Eingeleitet wurde die Veranstaltung von Gilda Bojardi, Chefredakteurin von Interni, und Filippo Manuzzi, Vorsitzender der Kommission für Messen und Förderaktivitäten von Confindustria Ceramica.
Im Zentrum des Dialogs stand die Beziehung zwischen Objekt, öffentlichem Raum und Infrastruktur, betrachtet anhand von drei zentralen Themen. Das erste betraf die Rolle der Materialien, wobei die Keramik als Synthese von Industrie und Handwerk im Mittelpunkt stand und sowohl das Innendetail als auch die urbane Gebäudehülle aufzuwerten vermag. Das zweite Thema widmete sich dem Verhältnis zwischen Technik und Technologie und der Frage, wie sich die Komplexität neuer gemeinschaftlicher Räume mit dem Streben nach Schönheit verbinden lässt – zwischen handwerklichem Wissen und digitalen Werkzeugen. Das dritte Thema vertiefte den Aspekt der Nachhaltigkeit, die heute eine unverzichtbare Voraussetzung darstellt, und richtete den Fokus anschließend auf Lebensqualität, die Dauerhaftigkeit von Bauwerken und deren ästhetischen Wert im Laufe der Zeit.
Si informa che questo sito utilizza cookie, anche di terze parti, al fine di analizzare il traffico sul sito e personalizzare i contenuti e gli annunci più adatti a te.
Cookie Policy